GeoDaten
Raumbezogene Daten (= GeoDaten = GeoInformationen)
GeoDaten können als Kapital betrachtet werden. Obwohl Grundprobleme wie der digitale Datenvertrieb und die digitale Signatur noch nicht gelöst sind, sind sie ein integraler Bestandteil des E-Government's. GeoDaten können in Zukunft auch für Kommunen eine Einnahmequelle darstelle. Auf jeden Fall werden sie aber einen großen Teil kommunaler Arbeitsabläufe effektiver gestalten.
GeoBasisdaten und GeoFachdaten
Jedes Objekt in einem GIS hat einen thematischen (Was sind die Eigenschaften?) und einen geometrischen (Wie ist es verortet?) Aspekt. Daher werden Daten in GIS sowohl unter thematischen als auch unter geometrischen Gesichtspunkten vorgehalten. Daten zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen können in vier Kategorien unterteilt werden:

Geo-Datenkategorien
(nach: UM Baden-Württemberg/McKinsey)
Erstens wird nach den Merkmalen und ihrer räumlichen Lage unterschieden. Man unterscheidet also Sachdaten von geometrischen Daten.
Zweitens wird nach der Datenhaltung unterschieden in Basisdaten und Fachdaten. Basisdaten werden zentral vorgehalten und fortgeschrieben, weil sie von verschiedenen Stellen benötigt werden, wie z. B. die topografischen Daten. Fachdaten werden für fachspezifische Daten benötigt, die Verantwortung für ihre Richtigkeit trägt der Fachanwender.
Typen geographischer Daten
Es existieren neben weiteren und Mischformen zwei grundlegende Modelle zur Repräsentation von Geometrie in GIS:
-
das Vektor-Modell
-
das Raster-Modell.

Grundtypen digitaler Grafik